Gesund durch die Feiertage

Weihnachtsgans und Fettgebackenes aus der Weihnachtszeit und Silvesternacht hinterlassen oftmals Spuren, nicht nur auf der Waage. Auch der Organismus nimmt die festtäglichen Schlemmereien mitunter übel. So können etwa auf Dauer zu hohe Cholesterinwerte die Gefäße und die Leber schädigen. Wer sich etwas Gutes tun möchte, sollte die Köstlichkeiten in Maßen genießen – und sich Klarheit über die eigene Gesundheit verschaffen. Labortests helfen dabei.

Familie isst fettiges Essen zu Weihnachten
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Cholesterinwerte checken

Cholesterin ist lebensnotwendig. Der Körper braucht es etwa als Baustein für die Zellwände, um Hormone zu bilden sowie um Vitamin D zu produzieren. Zu viel des Guten schadet jedoch. Vor allem das Verhältnis von HDL- und LDL-Cholesterin lässt Rückschlüsse auf Gesundheitsrisiken zu. LDL transportiert Fette aus der Leber in die Organe, HDL führt überschüssiges Cholesterin aus Blut und Gewebe in die Leber zurück, wo es abgebaut werden kann. Besonders erhöhte LDL-Werte gefährden Gefäße und Herz. Tipp für die Weihnachtsgans: am besten mit Knoblauch einreiben. Die scharfe Knolle enthält Allicin, das die Blutfettwerte positiv beeinflusst.

Diabetes-Risiko abklären

Die Cholesterin- und Blutfettwerte lassen Ärzt*innen etwa beim Gesundheits-Check-up untersuchen. Auch Blut- und Urintests, mit denen sich Diabetes erkennen lässt, gehören zu der Untersuchung. So bestimmen Labormediziner*innen aus einer Blutprobe den Nüchternblutzuckerwert; ein Teststreifen in einer Urinprobe zeigt, ob zu viel Glukose im Urin messbar ist. Auch dies kann auf Diabetes hinweisen. Auch Menschen, deren Blutzuckerwerte nicht mehr optimal sind, müssen jedoch auf Weihnachtsfeeling vom Teller nicht verzichten. Würzige Braten, cremige Soßen und süßer Nachtisch lassen sich in den allermeisten Fällen so abwandeln, dass sie deutlich weniger Fett und Zucker enthalten – aber genauso gut schmecken.

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