COVID-19: Wann zum Test?

In den Wintermonaten steigt die Zahl der Menschen mit Atemwegsinfektionen traditionell an. Eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Erreger verursacht neben schweren Verläufen auch Beschwerden, die einer ganz normalen Erkältung gleichen. Damit über den Winter ausreichend Labortests zur Diagnostik von COVID-19-Erkrankungen zur Verfügung stehen, hat das Robert Koch-Institut (RKI )die Nationale Teststrategie angepasst.

Eine Infektion mit dem COVID-19 auslösenden Erreger lässt sich mittels PCR-Test zuverlässig feststellen. Dafür entnehmen Mediziner*innen Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum und lassen diese im Labor auf das Erbgut des Erregers SARS-CoV-2 untersuchen. Das RKI empfiehlt diese Tests für folgende Gruppen:

Menschen mit typischen Symptomen

Wer an für eine COVID-19-Erkrankung typischen Symptomen wie schwerem Husten, Fieber, Atemnot oder Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns leidet, soll laut neuer Test-Strategie weiterhin auf das Virus getestet werden.

Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören

Bei Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen und bei Älteren kann eine Infektion mit SARS-CoV-2 schwerer verlaufen. Angehörige dieser sogenannten vulnerablen Gruppen sollen laut RKI bevorzugt getestet werden. Das gilt auch für Menschen, die regelmäßig engen Kontakt mit Menschen aus Risikogruppen haben.

Menschen mit hohem Ansteckungsrisiko

Nachweislich steigt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion, wenn man über längere Zeit engen Kontakt mit Menschen hat, die sich bereits angesteckt haben oder erkrankt sind. Darum sollen Menschen, die Kontakt zu einer Person hatten, die nachgewiesen mit COVID-19 infiziert ist, getestet werden. Auch wer mit Menschen mit einer Infektion in einem Haushalt lebt oder in Verbindung zu einem bekannten Ausbruchsgeschehen steht, wird getestet.