Informationen für die Praxis

Studie bestätigt Aussagekraft von Herzinfarkt-Schnelltest

Rund 220.000 Patienten werden in Deutschland jedes Jahr mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert, für fast 50.000 Menschen im Jahr wird der Herzinfarkt zur Todesursache. Bei Verdacht auf Herzinfarkt ist deshalb eine schnelle Diagnose entscheidend. Bei unklaren Symptomen kann der 1-Stunden-Troponin-Test rasche Diagnosen liefern. Die Aussagekraft des Tests hat nun eine Studie mit 1.500 Hochrisikopatienten bestätigt. … weiterlesen

Allergische Nasenschleimhautentzündung richtig diagnostizieren

Annähernd 40 Prozent der Menschen in Deutschland leiden an einer allergischen Rhinitis (AR). Auf der Suche nach dem Auslöser für die Nasenschleimhautentzündung kann die nasale Provokation weiterhelfen. Auch spezifische IgE im Nasensekret führen bei der Ursachenforschung bei laufenden und juckenden Nasen auf die richtige Spur. Wichtig zu wissen: Nicht immer steckt hinter den Beschwerden wirklich eine allergische Reaktion. Darum sollten Mediziner mögliche Differenzialdiagnosen berücksichtigen. … weiterlesen

Tabakentwöhnung: Diabetes-Risiko im Auge behalten

Mit dem Rauchen aufzuhören, zählt zu den Klassikern bei den guten Vorsätzen. Die Bemühungen zur Tabakentwöhnung schlagen sich oft auf der Waage nieder. Einer Studie zufolge nimmt dadurch auch das Diabetesrisiko zu. Bei aufmerksamer ärztlicher Begleitung ist dies jedoch kein Grund, weiterhin zu rauchen. … weiterlesen

Chronische Herzinsuffizienz: auf Eisenmangel achten

Schätzungsweise bis zu 50 Prozent der Patienten mit Herzinsuffizienz leiden zugleich an Eisenmangel. Er verschlechtert die Symptome, schränkt die körperliche Belastbarkeit und die Lebensqualität ein, führt zu häufigeren Krankenhausaufenthalten und steigert die Sterblichkeit. Ein frühzeitiges Screening und eine langfristig angelegte Untersuchung auf Eisenmangel sind für Betroffene daher wichtig. Routinemäßig verfügbare Laborparameter wie Serum-Ferritin und TSAT erleichtern das Krankheitsmanagement. … weiterlesen

Prostatakrebs: Möglicher Prognosemarker entdeckt

Ein erbgutveränderndes Enzym ist offenbar für die früh auftretenden Mutationen bei Prostatakrebs verantwortlich. Forscher entdeckten zudem einen möglichen Biomarker, der früh auf einen aggressiven Verlauf der Erkrankung hinweisen könnte und entwickelten ein Computermodell, das dabei hilft, besser zwischen aggressiven und weniger aggressiven Tumoren zu unterscheiden. … weiterlesen

Blutuntersuchung für Schwangere erkennt Trisomie 21 zuverlässig

Für die Trisomie 21 ist die nicht-invasive Pränataldiagnostik per Blutprobe ähnlich akkurat wie die invasiven Methoden. Der Test für die Trisomie 21 arbeitet zuverlässig und genau: 99,13 Prozent beträgt die Sensitivität, die Spezifität liegt bei 99,95 Prozent. Zu diesem Schluss kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). … weiterlesen

Grippe: früh in antivirale Therapie einsteigen und über Impfung informieren

Laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) steigt die Zahl der Grippefälle langsam an. Bei erkrankten Risikopatienten sollten behandelnde Mediziner früh antivirale Therapien erwägen, raten Experten. Zudem mindert auch eine Impfung das Infektionsrisiko. … weiterlesen

Europäische HIV-/Hepatitis-Testwoche: Infomaterial für Ärzte

Im Vorfeld der Europäischne HIV-/Hepatitis-Testwoche vom 26. bis 30. November 2018 hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut, der Deutschen Aids-Hilfe, medizinischen Fachgesellschaften und Patientenorganisationen ein neues Informationspaket aufgelegt. Mit dabei: Eine Übersicht für Ärzte zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Hepatitis-Virusinfektionen. … weiterlesen

Verdacht auf Prostatavergrößerung: Labordiagnostik gehört dazu

Leiden Männer unter Symptomen des unteren Harntrakts liegt nicht immer eine vergrößerte Prostata oder eine Blasenentleerungsstörung vor. Und selbst bei einem benignen Prostatasyndrom (BPS) besteht oft keine Korrelation zwischen den Symptomen und der Prostatagröße. Urologen empfehlen im Rahmen der Basisdiagnostik auch Laboruntersuchungen. … weiterlesen

Dauernd durstig – Polyurie leichter diagnostizieren

Bei Patienten die ständig unter Durst leiden (Polydipsie) und bis zu 20 Liter am Tag trinken, ist die Ursachenforschung wichtig. Ein neues Testverfahren erleichtert es, dem Dauerdurst auf den Grund zu gehen. … weiterlesen