Informationen für die Praxis

Antibiotika: BfArM warnt vor Fluorchinolonen – fast immer gibt es gute Alternativen

In einem Rote-Hand-Brief rät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Ärzten, Chinolon- bzw. Fluorchinolon-Antibiotika nur noch in Ausnahmefällen zu verordnen. Länger anhaltende und möglicherweise irreversible Nebenwirkungen können die Lebensqualität von Patienten einschränken. Fast immer können Mediziner für die Therapie auf andere Antibiotika ausweichen. … weiterlesen

Fake News Impfen: Tipps für die Patientenkommunikation

Immer wieder kommt es hierzulande zu Masernausbrüchen; Kitas und Schulen schließen, damit sich die hochansteckende Krankheit nicht ausbreiten kann. Kindern und Jugendlichen fehlt oft die notwendige zweite Impfung, um wirklich immun gegen Masern zu sein; viele Eltern stehen Impfungen skeptisch gegenüber. Studien zeigen: Medizinische Fake News aus den Sozialen Medien befeuern die Impfskepsis. Der US-amerikanische Mediziner und Experte für Digital Health, Dr. Bruce Y. Lee, hat zehn Punkte herausgearbeitet, die Ärzten bei Gesprächen über das Thema Impfen helfen können.

 

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Darmkrebs: Biomarker rücken in den Fokus

Die Heterogenität kolorektaler Karzinome lässt sich durch Weiterentwicklungen molekularbiologischer Untersuchungen zunehmend besser erfassen. Die Bedeutung der Biomarker für die Prävention und Therapie von Darmkrebs wird künftig zunehmen, so Professor Stefan Kasper vom Westdeutschen Tumorzentrum an der Uniklinik Essen im Interview mit der Ärztezeitung.

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HPV-Impfung: RKI-Faltblatt unterstützt Ärzte bei Beratung

Die Impfung gegen Hochrisiko-HP-Viren trägt dazu bei, das Risiko für Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses deutlich zu minimieren. Seit über zehn Jahren gehört die HPV-Impfung für Mädchen zum Leistungskatalog der GKV; im September 2018 beschloss der G-BA auch die Kostenübernahme für Jungen. Dennoch ist nicht einmal jedes zweite Mädchen geimpft. Das Robert Koch-Institut (RKI) unterstützt Ärzte nun mit einem Info-Faltblatt bei der Beratung. … weiterlesen

Tödliche Trauer: neue Studiendaten zum Broken-Heart-Syndrom

Dass Trauer tatsächlich die Herzgesundheit schädigen kann, ist schon länger bekannt. An der Rice University im texanischen Houston haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden: Mitunter entwickeln schwer trauernde Ehepartner so starke Entzündungsreaktionen, dass sich daraus Herzschäden entwickeln können. Mit einer Kombination aus Fragebogen und Labordiagnostik identifizierten die Forscher besonders gefährdete Menschen. … weiterlesen

Personalisierte Medizin bei Brustkrebs: Experten fordern umfangreiche Molekulardiagnostik

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erkranken rund 69.000 Frauen pro Jahr hierzulande neu an Brustkrebs. Er ist die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Die Entwicklung immer genauerer molekulargenetischer Testverfahren eröffnet Betroffenen Wege zu möglichst passgenauen Therapien. Experten fordern umfangreiche molekulare Diagnostik bei jeder individuellen Erkrankung auf allen Ebenen der Zelle. … weiterlesen

Studie bestätigt Aussagekraft von Herzinfarkt-Schnelltest

Rund 220.000 Patienten werden in Deutschland jedes Jahr mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert, für fast 50.000 Menschen im Jahr wird der Herzinfarkt zur Todesursache. Bei Verdacht auf Herzinfarkt ist deshalb eine schnelle Diagnose entscheidend. Bei unklaren Symptomen kann der 1-Stunden-Troponin-Test rasche Diagnosen liefern. Die Aussagekraft des Tests hat nun eine Studie mit 1.500 Hochrisikopatienten bestätigt. … weiterlesen

Allergische Nasenschleimhautentzündung richtig diagnostizieren

Annähernd 40 Prozent der Menschen in Deutschland leiden an einer allergischen Rhinitis (AR). Auf der Suche nach dem Auslöser für die Nasenschleimhautentzündung kann die nasale Provokation weiterhelfen. Auch spezifische IgE im Nasensekret führen bei der Ursachenforschung bei laufenden und juckenden Nasen auf die richtige Spur. Wichtig zu wissen: Nicht immer steckt hinter den Beschwerden wirklich eine allergische Reaktion. Darum sollten Mediziner mögliche Differenzialdiagnosen berücksichtigen. … weiterlesen

Tabakentwöhnung: Diabetes-Risiko im Auge behalten

Mit dem Rauchen aufzuhören, zählt zu den Klassikern bei den guten Vorsätzen. Die Bemühungen zur Tabakentwöhnung schlagen sich oft auf der Waage nieder. Einer Studie zufolge nimmt dadurch auch das Diabetesrisiko zu. Bei aufmerksamer ärztlicher Begleitung ist dies jedoch kein Grund, weiterhin zu rauchen. … weiterlesen

Chronische Herzinsuffizienz: auf Eisenmangel achten

Schätzungsweise bis zu 50 Prozent der Patienten mit Herzinsuffizienz leiden zugleich an Eisenmangel. Er verschlechtert die Symptome, schränkt die körperliche Belastbarkeit und die Lebensqualität ein, führt zu häufigeren Krankenhausaufenthalten und steigert die Sterblichkeit. Ein frühzeitiges Screening und eine langfristig angelegte Untersuchung auf Eisenmangel sind für Betroffene daher wichtig. Routinemäßig verfügbare Laborparameter wie Serum-Ferritin und TSAT erleichtern das Krankheitsmanagement. … weiterlesen